Der Tag geht zu Ende Drucken

Der Tag geht zu Ende, das Tagewerk vollbracht,
man legt sich zur Ruhe, und leis'‚ kommt die Nacht.
Jetzt ist es Zeit für mich, meine Runden zu dreh'n,
und wenn alle schlafen, nach dem Rechten zu sehn.

Ich geh' durch die Straßen, leis' halt mein Schritt,
meine Augen sind wachsam, bekommen alles mit.
Ich schaue nach allem, was mir scheint hier fremd,
doch nichts, nur 'ne Katze, und ein Hund der bellt.

Dann kommen die Stunden, die ich laut verkünd',
das alle hier wissen, wie sicher sie sind.
Die Sterne am Himmel, und auch der Mond,
sind meine Freunde, wir haben das gleiche Los.

Die Gedanken sie kommen, meinen dies oder das,
sind meine Begleiter, erzählen oft was.
Bringen Wünsche und Sehnsucht, doch alles nur Traum,
wir Menschen sind so, man glaubt es selbst kaum.

So gehen die Stunden, der Tag kehrt zurück,
die Nacht geht zu Ende, oft auch der Traum vom Glück.
Jetzt heißt es wieder ans Tagewerk zu geh'n,
Sein Leben gestalten, das oftmals nicht schön.

Auch ich geh' nach Hause, mach's wie Sterne und Mond,
vertrau' auf die Sonne, die am Himmel nun thront.
Der Lauf unseres Lebens, ist Tag und auch Nacht,
ein jeder verantwortlich, was er daraus macht.
Die Familie und die Freunde, sind es einfach wert,
unser Leben gestalten, das man nichts entbehrt.
Ich wünsche Euch allen, von Herzen viel Glück,
seit immer willkommen, und kehrt bald zurück.


© Horst Hildenbrand
Nachtwächter von Altlandsberg